Burgensteige im Regensburger Land

Idyllisch eingebettet ist die Burgruine Kallmünz. Foto: Georg Luft

Über 80 Festungen und Burgen prägten einst das Gesicht der stillen Flusstäler und weiten Hügel des Regensburger Landes. Auf fünf verschiedenen Wanderrouten machen heute 44 Burgen Geschichte erlebbar – die Burgensteige. Eine Auswahl:

Durch das Tal der Schwarzen Laber

 

Fast unberührt schlängelt sich die Schwarze Laber durch die felsige Landschaft des Bayerischen Jura. An ihrem Flusslauf orientiert sich der Burgensteig Tal der Schwarzen Laber mit einer Gesamtlänge von etwa 51 Kilometern durch Auwiesen, über schmale Brücken, durch schattige Mischwälder zu Gipfelkreuzen. Der Weg führt vorbei an den Ruinen der Burgen Loch, Laaber und Ehrenfels.

Ein Wandervergnügen für die gesamte Familie. Foto: Markus Roth

Im wunderschönen Naabtal


Fünf Burgen streift der Burgensteig Naabtal auf seinen etwa 36 Kilometern: Burgruine Kallmünz, Burgstall Kapellenberg, Burg und Burgmuseum Wolfsegg, Burgstall Lichtenroth auf dem Engelsfels und Burgstall Löweneck. Auf einem ausgeschilderten Weg geht es durch malerische Orte und eine Landschaft, die geprägt ist von stillen Gewässern, schattigen Wäldern, schroffen Kalkfelsen und spektakulären Steilwänden am Ufer der Naab.

Die Burg Wolfsegg in der Abenddämmerung. Foto: Stefan Gruber

Wiesen und Wälder und ein Bad im Regen


Auf dem Burgensteig durch das Regental wird es abwechslungsreich: Da die circa 25 Kilometer lange Hauptroute größtenteils am Regen entlang führt, bietet sich ein Bad in den verträumten Uferauen an. Der Weg führt durch ursprüngliche Waldgebiete und über Wiesen. An der Route liegen der Burgstall Regenstauf mit Schlossberg, die Burgruine Forstenberg und das Schloss Hirschling.

Ramspau
Ramspau mit Regen und Blätterdach im Vordergrund. Foto; Wilhelm Fleischmann

Mit Blick auf die Donauebene


Die mittelschwere Wanderung auf dem circa 33 Kilometer langen Donaustaufer Burgensteig bietet auf mehreren Anhöhen einen grandiosen Blick auf die Donauebene – an manchen Tagen sogar bis in die Alpen. Dabei wechseln sich sonnenbeschienene Wiesen ab mit schattigen, gewundenen
Waldwegen entlang des wildromantischen Otterbachs. Zu sehen gibt es die Burgruine Donaustauf, Burgstall und Schloss Schönberg und den Burgstall Oberlichtenwald.

Die Burgruine Donaustauf. Foto: Stefan Gruber
Wald Woerth
Sonnenlicht im Wald bei Wörth an der Donau. Foto: Georg Luft

Es geht hoch hinaus

Dunkelgrüne Hügel, die sich am Horizont verlieren, Granitfelsen und rauschende Wildbäche säumen den Weg entlang der etwa 38 Kilometer langen Hauptroute des Brennberger Burgensteiges. Von der Donauebene geht es durch das Höllbachtal über 300 Höhenmeter bis zur Burgruine Brennberg. Gemütliche Wirtshäuser und schattige Biergärten entlang des Pfades laden zur Brotzeit, die Burgruine Siegenberg, die Klosterkirche Frauenzell und das Schloss Wörth zum Verweilen ein.

 

Höllbach Brennberg
Der Höllbach bei Brennberg. Foto: Georg Luft

Weitere Informationen: www.burgensteige.de

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Christine Henze

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