Levante-Küche: Ein Hauch Orient am Chiemsee

Levante-Küche Prien am Chiemsee
Die Levante-Küche ist nun auch in Prien am Chiemsee beheimatet. (Foto: Yachthotel Chiemsee /Manfred Huber)

Viel Aroma, viel Gemüse, wenig Fleisch: Die Levante-Küche ist ein Foodtrend, den man derzeit noch selten in Bayern findet. Im Restaurant BLU im Yachthotel Chiemsee in Prien am Chiemsee kocht Steffen Schappert die Kombination aus Mittelmeer- und arabischer Küche.

Der intensive Geruch von Knoblauch kitzelt in der Nase, dazu gesellt sich eine sanfte Duftnote Thymian. Vor mir steht ein echtes Kunstwerk – optisch und geschmacklich. Eine angebratene Aubergine, die mit Zitrone, Knoblauch, Olivenöl und Thymian mariniert wurde, befindet sich im Mittelpunkt dieses Arrangements. Eingebettet ist sie in Hummus und Labane Joghurt. Letzteres ist ein arabischer Joghurt aus Kuh-, Schafs-, Ziegen-, oder Kamelmilch. Pinienkerne und Kräuter stechen optisch heraus und passen auch geschmacklich zur leicht salzigen Note der Aubergine. Dazu die süßsauren Granatapfelkerne und zwei Tupfer Chilisauce für die Schärfe. “Genau diese Harmonie von süß, sauer, salzig und scharf ist es, was die levantinische Küche ausmacht”, sagt Steffen Schappert, Küchenchef des Restaurants BLU. Der 45-Jährige ist Experte für diesen Kochstil, der im östlichen Mittelmeerraum beheimatet ist.

Steffen Schappert Küchenchef BLU
Steffen Schappert ist der Küchenchef im BLU. (Foto: Yachthotel Chiemsee/Manfred Huber)

Mediterrane Gerichte treffen auf arabische Aromen 

 

Schappert hat die Levante-Küche während seiner Zeit als Sous Chef in einem Sterne-Restaurant in Israel kennen und lieben gelernt. Die levantinische Küche (kurz: Levante-Küche) kombiniert die Mittelmeer mit der arabischen Küche. “Für mich ist das alles vom östlichen Mittelmeer, von Griechenland bis nach Ägypten”, sagt er. Und das entspricht auch der geografischen Definition von Levante, welche die Länder am Mittelmeer östlich von Italien umfasst. Je nach Region gibt es laut Schappert bei den Gerichten viele Gemeinsamkeiten, aber Gewürze und die Art der Zubereitung sind oft verschieden. Großen Wert legt der Küchenchef auf die Authentizität der Speisen. Dazu gehöre auch, dass ein Geschmack dominiert – wie der Knoblauch bei meiner Aubergine. Um den deutschen Gaumen nicht zu überfordern, passt er Gerichte jedoch dezent an. Weniger Chili, weniger Knoblauch. “Ich koche nicht nach Rezept, sondern immer nach Gefühl und balanciere aus”, sagt er. Der Geschmack der levantinischen Tradition solle aber trotz kleiner Anpassungen herüberkommen…

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von “Bayerns Bestes” und einen kulinarischen Vorgeschmack finden Sie mit diesem Rezept für marinierte Aubergine und Labane-Joghurt.

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Christine Henze

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