Bund Naturschutz-Expertin über “Eichhörnchen in Bayern”

Eichhörnchen sind Allesfresser mit Vorliebe für Samen, Nüsse und Pilze. (Foto: Kerstin Ellersdorfer)

Sie sind süß, flauschig und gerade im Herbst besonders häufig anzutreffen, wenn sie nach der Nuss- und Samenreife ihre Depots anlegen: die Eichhörnchen. Grund, um beim Bund Naturschutz mal nachzufragen, wie es um das Eichhörnchen in Bayern so steht. Umweltwissenschaftlerin Martina Gehret betreut dort das Citizen Science Projekt „Eichhörnchen in Bayern“ und ist Expertin, wenn es um die possierlichen Nager geht.

Frau Gehret, Eichhörnchen haben putzige Augen, süße Ohren und einen flauschigen Schwanz. Man muss sie einfach gern haben, oder?


Martina Gehret: Absolut! Eichhörnchen genießen ein Positivimage und sind auf der Beliebtheitsskala von uns Menschen ziemlich weit oben. Trotzdem sind es Wildtiere mit bestimmten Lebensraumansprüchen und sie fühlen sich nur dort wohl, wo es ausreichend Nahrung, Verstecke und Rückzugsorte für sie gibt.

Wie leben die Tiere?


Gehret: Unsere Baumhörnchen leben als Einzelgänger, die nur zur Paarung und an den Futterstellen zusammenkommen. Sie sind in Bayern flächendeckend vorhanden – also in allen Naturlebensräumen – und bauen sich meistens stammnah Kobel, wo sie schlafen, ruhen und die Jungen großziehen. Von den Kobeln haben sie mehrere zum Wechseln. Die Tiere sind schwindelfreie Kletterer, fleißige Nusssammler, tagaktiv und halten Winterruhe.

Das vollständige Interview und alles Wissenswerte über Eichhörnchen lesen Sie in der Ausgabe 04/2022 von Bayerns Bestes.

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Matthias Jell

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