Artisten ohne Netz: Abenteuer Maibaumkraxeln

Beim Maibaumkraxeln geht es um die Geschwindigkeit.
Beim Maibaumkraxeln geht es um die Geschwindigkeit. (Foto: erlebe.bayern-Peter von Felbert)

Der Maibaum ist eines der Aushängeschilder bayerischer Kultur und Brauchtums. Steht er endlich, kommen die Maibaumkraxler, um ihn als “Frosch” oder “Eichhörnchen” zu erklimmen. Rainer Preisinger (30) ist aktiver Kraxler bei den “Zeiinger Maibaumsteigern” aus Hebertsfelden. Er sagt, dass es früher darum ging, als Erster am Kranz aufgehängte Würste zu holen. Statt der Würstl zählt heute Schnelligkeit, wenn der Wander- und Heimatverein Rottenstuben-Hebertsfelden am Pfingstmontag das alljährliche Zeitkraxeln veranstaltet. Der Rekord liegt bei unter fünf Sekunden für die rund zehn Meter bis zum ersten Kranz. “Das ist, wie wenn man einen 1000-Meter-Lauf macht. Ein wirklicher Kraftakt”, sagt Preisinger…

Das sagt Experte
Sepp Maurer

“Beim Maibaumkraxeln ist viel Geschick und auch Mut dabei. Kraft braucht man vor allem im Rücken, im Bauch, den Armen und Beinen. Und diese muss man sich für hoch und runter einteilen können. Wer körperlich nicht fit ist, wird den Baum gar nicht erst hochkommen. Verletzen kann man sich meiner Meinung nach nicht – außer man fällt runter. Maibaumkraxeln kann das Selbstbewusstsein extrem stärken. Da bist du der absolute Held – auch vor den Frauen.”

Den vollständigen Beitrag gibt es im Magazin “Bayerns Bestes”, Ausgabe 02/2023.

Christine Henze

Christine Henze

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