Auf zwei Rädern Land und Leute entdecken

Entdecken Sie Land und Leute. (Foto: Bayerische Staatsbauverwaltung)

Mit dem RadlLand Bayern unbeschwert unterwegs

Spanien, Italien, Bayern – das sind die Top Drei, wenn man die Deutschen nach ihren Urlaubszielen fragt. Für Kurzreisen sieht es noch deutlicher aus: Der Favorit lautet Bayern. Gut 20 Prozent der Bayern bleiben am liebsten im eigenen Bundesland. Dabei sind Ausflüge in die Umgebung und leichte sportliche Aktivitäten gefragt. Gut, dass Bayern ein Radlland ist.

Denn wie könnte man die einzigartige Natur besser genießen als an der frischen Luft und mit dem Rad? Auf flachen Strecken im Gäuboden, an Flüssen und Seen oder auf flowigen Strecken bergauf und bergab in den Mittelgebirgen und den Alpen? Etwas für die Gesundheit tun und das sogar mit gutem Gewissen für die Umwelt. Eine schöne Strecke zurücklegen und sich am Ziel kulinarisch verwöhnen lassen, mit regionalen Spezialitäten und ehrlicher Gastlichkeit.

Vorab geplant, sicher unterwegs

Mit Radland Bayern lassen sich Routen ganz einfach planen. (Foto: Bayerische Staatsbauverwaltung)

Rund 54.000 Kilometer umfasst das Radnetz des Freistaats Bayern. Nicht nur diejenigen, die täglich im Alltag zu Arbeit und Freunden radeln, profitieren von den Radwegen quer durch die bayerischen Städte und Gemeinden. Jeder, der sich individuell seine Urlaubs-Route zusammenstellen will, kann das mit der Website www.radlland-bayern.de ganz einfach bewerkstelligen. Start und Zielpunkt eingeben und schon stellt die Radlland-Suche vier Optionen zur Wahl. Eine grüne Route, die angenehm zu fahren ist, sowie eine blaue Route über das Bayernnetz für Radler – die besonders idyllische Strecke. Orangefarben ist der Vorschlag zur direkten, kürzesten Verbindung. Rennradler freuen sich über die vierte Option des Radroutenplaners: Strecken auf Asphalt und Beton. So sind sie mit den empfindlichen, dünnen Reifen bestmöglich unterwegs.

Entdecken Sie viele interessante Orte auf Ihren Routen. (Foto: Bayerische Staatsbauverwaltung)

Direkt im Vergleich der vier Routen sind Streckenlänge, Dauer und Gefälle ablesbar. Ein Mausklick auf die Option zeigt den Verlauf an. Ein Klick auf die Details gibt ein Höhenprofil aus, ebenso die Angaben zu den Wegoberflächen, zur Art der Steigungen und wie lange man durch Dörfer oder auf Landstraßen und ausgewiesenen Radwegen unterwegs ist. Familien können so Landstraßen möglichst meiden und sehen sofort, wo Kinder auf Schotter und Split achten müssen. Untrainierte können prüfen, wo die Steigung etwa zu anstrengend werden könnte.

Auch Urlauber, die eine Rundroute im Sinn haben, planen mit Hilfe der rechten Maustaste ganz schnell und einfach verschiedene Stationen ein. Sie ziehen diese ganz einfach auf der Karte weiter und sehen sofort, wo eine Tagesetappe endet, wie sich die Wegführung anpasst und das Höhenprofil sich zentimetergenau verändert. Ist die Route fertig geplant, exportieren sie eine GPX-Datei an GPS-Geräte oder erzeugen einen QR-Code, der alle eingestellten Parameter an die dazugehörige App “Bayernnetz für Radler” übertragen kann. Wirklich praktisch ist die Zoomfunktion der Karte. Denn so werden weitere Details sichtbar.

Baustellen, Fähren, Treppen, Gefahrenstellen oder viel vergnüglicher – alles, was man in Pausen braucht oder gerne möchte: die nächste Haltestelle im Nahverkehr, Fahrradläden und Aufpumpstationen, Cafés, Eisdielen, Biergärten und vieles mehr.

Einheitlich beschildert – gut orientiert

(Foto: Bayerische Staatsbauverwaltung)

Unterwegs informieren die weißen Schilder mit der grünen Schrift und dem Fahrrad die Radler einprägsam über Orte und Entfernungen. Piktogramme weisen auf Bahnhöfe, Freibäder oder besonders naturnahe Strecken hin. Schließlich ist die Gewissheit, immer noch auf der richtigen Straße zu sein, unterwegs ein Pluspunkt.

Bayernnetz für Radler

Das im Routenplaner blau markierte Bayernnetz für Radler fasst sozusagen die Vorzeigestrecken des landesweiten Radnetzes zusammen. Diese blauen Linien sind dicker als andere und im Internet, in der App und auf der Bayernnetz für Radler-Fahrradkarte besonders gut zu erkennen. Sie verbinden rund 9.000 Kilometer der Radwege im Freistaat, die besonders qualitätsgeprüft sind. Hier sind Freizeit- und Tourenradler garantiert auf verkehrsarmen Routen mitten in der Natur unterwegs – auch in größeren Entfernungen. Eigenständige Radwege, landwirtschaftliche Wege und wenig befahrene Straßen führen vorbei an Sehenswürdigkeiten und ganz selbstverständlich hin zu Gaststätten und “Bett+Bike”-Betrieben.

(Foto: Bayerische Staatsbauverwaltung)

Hier hat die bayerische Staatsregierung gemeinsam mit den Kommunen darauf geachtet, dass Spielplätze an den familienfreundlichen Wegen unterwegs die Kinder bei Laune halten. Jung und Alt finden regelmäßig Möglichkeiten zu rasten. So tanken nicht nur die Muskeln wieder Kraft, sondern auch die Seele kann baumeln.

Themenrouten zur Inspiration

Von der Rhön bis zum Bodensee und nach Berchtesgaden finden Radlfahrer im Bayernnetz für Radler rund 125 ausgewählte Themenrouten Egal ob man eine Tagestour plant, einige Tage eine Rundroute fahren will oder einen ausgedehnten Radlurlaub im Sinn hat, die Radroutenliste im Bayernnetz für Radler zeigt wieder auf einen Blick Distanzen, Dauer, Steigung, Gefälle und Höhenwerte an. Ein Klick auf die Details verrät mehr über Orte und Sehenswürdigkeiten, die sich entlang der Strecke aufreihen. Dort sind auch Ausflugsziele und das passende Kartenmaterial verlinkt. Mit der Suche nach Schlagworten, Orten, Regierungsbezirken und Routen an Gewässern und aufgelassenen Bahntrassen ist die Auswahl schnell getroffen.

Entspannt mit dem Rad durch das Land. (Foto: Bayerische Staatsbauverwaltung)

Als Erkennungszeichen unterwegs ist an den weiß-grünen Wegweisern je ein Schild mit weißem Ypsilon “Y” auf blauem Grund angebracht. Es symbolisiert das Weiß-Blau des Freistaats und hilft bei der Orientierung. So ist das Bayernnetz für Radler gar nicht zu verfehlen. Bekannte Freizeitrouten sind ebenso mit Zusatzschildern ausgewiesen. Diese und weitere Informationen finden Sie unter: www.radlland-bayern.de

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Christian Kirschbaum

Christian Kirschbaum

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