Eine Zeitreise zu Burgen und Ruinen in Franken

Die Festung Rosenberg bei Nacht. (Foto: Dr. Otmar Fugmann/TuV Lucas-Cranach-Stadt Kronach/Franken Tourismus)

Sie sind Monumente der Geschichte: Burgen und Ruinen. Insbesondere in Franken gibt es viele davon. Bayerns Bestes stellt heute fünf von ihnen als Ausflugsziel vor.

1. Festung Rosenberg, Kronach

 

Die Festung Rosenberg in Kronach zählt zu den größten und bedeutendsten Festungsanlagen in Deutschland. Baustile aus mehreren Jahrhunderten sind in ihr vereint, berühmte Baumeister wie Balthasar Neumann haben hier gewirkt. Nie eingenommen, umgeben die Festung Rosenberg mächtige steinerne Bastionen, die ihr seit dem 17. Jahrhundert ihre heutige Gestalt verleihen. Die Anlage gilt heute als eine der am besten erhaltenen Festungen Bayerns. 

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

2. Burgruine Homburg, Gössenheim

Die Burgruine Homburg im unterfränkischen Gössenheim. (Foto: Hans Blossey/imago)

Die Homburg ist eine der mächtigsten Burgruinen Deutschlands. Sie hat sowohl den Bauernkrieg (1523-26), als auch den Dreißigjährigen Krieg (1618-48) unversehrt überstanden. Dem Besucher der altehrwürdigen Burganlage begegnet eine einzigartige Symbiose von Denkmal-und Naturschutz. Er lernt neben der nie bezwungenen Burg eines der letzten Steppenheidegebiet Unterfrankens kennen. Es werden auch Homburgfürungen angeboten, bei denen die Gäste noch mehr über die außergewöhnlichen, historischen Ereignisse, die sich um die Homburg ranken, erfahren.

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

3. Burgruine Trimburg, Elfershausen

Die Burgruine Trimburg in Elfershausen in Franken. (Foto: Norbert Probst/imago)
Der Markt Elfershausen und seine Gemeindeteile sind untrennbar mit der Burgruine Trimburg verbunden. Ein uraltes Geschlecht waren die Herren von Trimberg, die im 13. Jahrhundert mit den mächtigen Grafen von Henneberg durch Heirat verbunden waren. 1279 kam die Trimburg an das Hochstift Würzburg, als sich Konrad III von Trimburg und seine Gemahlin Adelheid den damaligen Kreuzfahrern anschlossen, ihren weltlichen Besitz der Kirche schenkten um ihr ferneres Leben in klösterlicher Gemeinschaft zu führen. Die Trimburg wurde Sitz eines Gerichtes und eines Verwaltungsamtes, wobei die Edlen von Erthal eine große Rolle spielten. Im Bauernkrieg 1525 und im Dreißigjährigen Krieg konnten die Mauern den Feinden nicht standhalten, so dass man den Festungscharakter aufgab. Im Zuge der Säkularisation im Jahre 1803 kam die Trimburg in die Hände des Königreichs Bayern. Auf Abbruch verkauft, holte man sich zunächst auf der Trimburg Bausteine, machte sie somit zur heutigen Ruine, bis man einsah, dass so eine Krone der Landschaft nicht zerbrochen werden durfte.
Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

4. Burg Pottenstein

Die Burg Pottenstein in der gleichnamigen Stadt Pottenstein in der Fränkischen Schweiz. (Foto: Franken Tourismus/Thomas Glomm)
Die Burg Pottenstein im Landkreis Bayreuth ist eine der ältesten Burgen der Fränkischen Schweiz. Sie thront erhaben über der gleichnamigen Stadt Pottenstein. Gebaut wurde die Burg in den Jahren zwischen 1057 und 1070. Die Burg diente vermutlich ursprünglich zur Sicherung des Gebietes zwischen Obermain und Pegnitz nach Südosten. Zugänglich sind das obere Hauptgebäude (Rittersaal, Roter Salon, Elisabethzimmer), Reste des ehemaligen Bergfrieds, das Brunnenhaus (Porzellan, Glas, Keramik und volkskundliche Objekte) und die Zehntscheune (mit Zehntwesenausstellung, einer Ausstellung zur neueren Geschichte der Burg und wechselnden Sonderausstellungen). Neben dem Eindruck einer gut erhaltenen Burganlage des 16. Jahrhunderts mit mittelalterlicher Substanz bietet sich dem Besucher im Burggarten ein Ausblick über Stadt und Landschaft.
Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

5. Burgruine Wildenstein, Eschau

Die Burgruine Wildenstein in Eschau im Landkreis Miltenberg. (Foto: Spessart-Mainland/Holger Leue)
Die Burgruine Wildenstein liegt auf dem schmalen, bewaldeten Höhengrat des Sommerberges bei Eschau in Unterfranken. Es ist die einzig erhaltene Burganlage im inneren Spessart. Bisher wurde angenommen, dass die Burg etwa Anfang des 13. Jahrhunderts durch die Grafen von Rieneck errichtet wurde, vermutlich zum Schutz der Rienecker Besitzungen gegen die benachbarten Kurmainzischen Orte. Ausgrabungen in den Jahren 2011 und 2012 ergaben jedoch frühstaufische Funde, die bereits ins 12. Jahrhundert datieren.
Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

Finden Sie uns auf :

Matthias Jell

Matthias Jell

Anzeige

Auch interessant

Scroll to Top