Wandertrilogie Allgäu: Drei traumhafte Routen zum Wandern

Auf der Himmelsstürmer-Route im Allgäu geht es von der Kenzenhütte zum Tegelberg. (Foto: Kai Horstmann/Imago)

Drei Routen, drei Höhenlagen, 54 Etappen: Das deutschlandweit einzigartige Weitwanderwegenetz macht das Allgäu auf 876 Kilometern in seiner ganzen Vielfalt erlebbar. Als Himmelsstürmer hinauf auf die Allgäuer Gipfel, als Wasserläufer durch die wasserreiche Voralpenlandschaft oder als Wiesengänger durch die sanften Hügelmeere.

Drei unterschiedliche Wanderrouten, die eines gemeinsam haben: ein traumhaftes Naturerlebnis im Allgäu. Doch nun zu den Routen im Detail.

Die Wiesengänger-Route

 

Der Wiesengänger wandert im Westen des Allgäus durch die Hügellandschaft oder im Osten und im Unterallgäu durch die Terrassenlandschaft. Er ist ein naturverbundener Wandereinsteiger, der einfach nur genießen möchte. Er bevorzugt daher leichte, landschaftlich schöne Wege. Dabei trifft er auf Drumlins, Altmoränen und Moore. Der Wiesengänger läuft eher längere Etappen – auch mehr als 20 Kilometer pro Tag sind für ihn kein Problem.

Die Wiesengänger-Route beginnt in Marktoberdorf. Führt vorbei an Kaufbeuren, dass mit einer Zuwegung angeschlossen ist, nach Bad Wörishofen. Von dort geht es über Mindelheim nach Katzbrui. Der weitere Weg für zu den beiden Kneippkurorten Ottobeuren und Bad Grönenbach. Ab dort geht es entlang der Iller nach Memmingen. Über die Zuwegung zurück geht es weiter über Illerbeuren bis Altusried. Von Altusried führt die Wiesengänger Route vorbei an Schmidsfelden, dem Glasmacherdorf, nach Leutkirch. An Schloss Zeil und dem Wachbühl, einem Aussichtspunkt, vorbei geht es nach Bad Wurzach. Durchs Wurzacher Ried über Eintürnen läuft die Route nach Kißlegg und weiter nach Wangen. Ab Eglofs geht die Route als Wiesengänger-Wasserläufer Route weiter über Isny, durch den Eistobel, über Bolsternang, Ermengerst, Durach, Görisried und Leuterschach, bis sie wieder in Marktoberdorf endet.

Länge der Route: 438 Kilometer

Etappen: 22

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Die Wasserläufer-Route

 

Der Wasserläufer ist der Erlebniswanderer der Voralpenlandschaft. Er hat schon einen stärkeren Anspruch als der Wiesengänger, sucht aber keine Bergabenteuer. Die Wasserwege und kleinen Wasserfälle im Westen des Allgäus begeistern ihn ebenso wie die zahlreichen Seen in der Mitte oder im Osten der Region.

Die Wasserläufer-Route beginnt in Scheidegg und führt über Lindenberg nach Eglofs. Dort wird aus der Wasserläufer Route ebenfalls die Wiesengänger Route, die über Isny, Bolsternang, Ermengerst, Durach, Görisried, Leuterschach bis nach Marktoberdorf führt. Ab da geht es weiter mit die Wasserläufer Route über Stötten am Auerberg, Lechbruck bis nach Halblech. Ab der Kenzenhütte startet parallel zur Wasserläufer die Himmelsstürmer Route, die über den Tegelberg, vorbei an Schloss Neuschwanstein nach Füssen führt. Von dort geht es weiter über den Zirmgrat nach Pfronten, zur Alpspizte von Nesselwang nach Oy-Mittelberg. Nach Rettenberg wird der Grünten – der Wächter des Allgäu – erstiegen führt nach Burgberg. Dann geht es weiter vorbei an Sonthofen und Blaichach über die Alpe Gund nach Immenstadt. Vor dort führt die Route mit Möglichkeit zum Abstecher nach Missen-Wilhams nach Oberstaufen. Dann geht es über Obereute und Weiler-Simmerberg wieder nach Scheidegg.

Länge der Route: 406 Kilometer

Etappen: 26

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Die Himmelsstürmer-Route

 

Der Himmelsstürmer ist der sportlich ambitionierte Wanderer, der in der Gebirgslandschaft seine Fitness und Ausdauer testet. Abgeschiedenheit und Natur pur sucht er in den höheren Gipfellagen des Allgäus. Da er viele Höhenmeter überwindet, sind seine Tagesetappen kürzer.

Die Himmelsstürmer Route beginnt in Halblech. Ab der Kenzenhütte geht es zum Tegelberg, dann vorbei an Schloss Neuschwanstein und weiter nach Füssen. Von dort über den Zirmgrat nach Pfronten, zur Alpspitz in Nesselwang und dann nach Oy-Mittelberg. Nach Rettenberg wird der Grünten – der Wächter des Allgäus – erstiegen. Von dort führt der Weg nach Burgberg. Dann geht es weiter vorbei an Sonthofen und Blaichach über die Alpe Gund nach Immenstadt. Vor dort führt die Route mit Möglichkeit zum Abstecher nach Missen-Wilhams nach Oberstaufen. Dort geht die Route über den Hochgrat rüber nach Balderschwang. Weiter geht es über Grasgehren-Obermaiselstein und vorbei an Bolsterlang nach Ofterschwang bis nach Fischen – den sogenannten Hörnerdörfern. Danach geht es entlang der Iller nach Oberstdorf, durch das Oytal und hoch hinaus auf das Nebelhorn. Vorbei am Engeratsgundsee geht es nach Bad Hindelang. Danach führt die Route nach Österreich ins Tannheimer Tal, das komplett über Schattwald, Tannheim und Grän durchquert wird. Nach der Kissinger Hütte folgt die Breitenberghütte bevor es hinunter ins Tal nach Pfronten geht.

Länge der Route: 358 Kilometer
Etappen: 24

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Matthias Jell

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