Naturpark-Wandertipp: Rund um den Weißenstein unterwegs

Weißenstein Naturpark
Der Naturpark-Wandertipp führt auf die Burgruine Weißenstein. (Foto: Samantha Biebl)

Eine aussichtsreiche Tour führt rund um Weißenstein. Da der Weg kaum Steigung enthält, nur 230 Höhenmeter, eignet er sich für eine kleine Familientour.

Der Startpunkt der 7,5 Kilometer langen, leichten Tour befindet sich am Parkplatz unterhalb der Burgruine Weißenstein. Von hier aus folgt man dem roten Schwert des Pandurensteiges zwischen Kapelle und Burg. Majestätisch erhebt sich links neben uns die Burgruine Weißenstein. Sie wurde um 1100 auf der höchsten Erhebung des Pfahl, auf einem 758 Meter hohen Quarzfelsen, erbaut. Wie so oft, ranken sich Geschichten um solche Orte. Einer Sage nach wollte die Frau eines Ritters ihre neugeborenen Siebenlinge ertränken lassen. Der vom Krieg heimkehrende Ritter verhinderte dies und ließ die Jungen heimlich im Kloster Rinchnach aufziehen. Nach Jahren kehrten die Siebenlinge als erwachsene Männer zurück auf die Burg. Der Burgherr fragte seine Frau, was mit einem Menschen geschehen solle, der solchen Söhnen den Tod wünscht. Sie entgegnete ihm: Man solle die Person lebendig einmauern. Daraufhin wurde sie eingemauert. Noch heute geistert dort eine weiße Gestalt durch die Räume, welche nach Erlösung sucht.

Weiter geht die Wanderung durch den kieferndominierten Wald rechts des Quarzriffes nunmehr dem Wanderweg 3 folgend. Man erreicht eine Asphaltstraße in Richtung Kattersdorf. Hier bietet sich ein herrlicher Ausblick in Richtung Regen. In Kattersdorf angekommen, muss die Abzweigung in Richtung Großseiboldsried, immer noch der roten 3 folgend, genommen werden. Malerisch schmiegt sich der Weg in die Landschaft, abwechselnd an Wald und Feld vorbei, immer mit tollem Fernblick. Kurz vor Großseiboldsried geht es nochmal in den Wald hinein. Hört man genau hin, kann man den Specht vernehmen wie er auf Nahrungssuche die Bäume abklopft. Die ganze Natur scheint aufzuwachen und sich auf den Frühling vorzubereiten. Kleine Tannenmeisen flitzen aufgeregt zwitschernd von Ast zu Ast.

In Großseiboldsried angekommen, wird der Ort durchquert und nach der Ortschaft der zweite Waldweg zur linken Seite genommen, der eckigen 7 und der roten Nummer 3 (später blaue 8) folgend. Mit leichtem Anstieg geht es nun zurück in Richtung Weißenstein und der Burgruine. Wer nach der Wanderung Rasten mag, kann die Tour auf der Plattform unterhalb des Turms ausklingen lassen oder den Gläsernen Wald neben der Burg besuchen.

Weitere Informationen: www.naturpark-bayer-wald.de

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Christine Henze

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