Naturidylle Fränkische Schweiz

Eine Tour führte auf die Burgruine Neideck. Foto. Franziska Meinhardt

Alte Burgen auf imposanten Felsen, sanfte Wiesentäler mit idyllischen Flüssen und Bächen: Die Fränkische Schweiz, eine Region zwischen Bamberg, Erlangen, Nürnberg und Bayreuth, ist eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Abwechslungsreich ist sie dennoch: Wir stellen vier unterschiedliche Herbsttouren vor, die nur ein kleiner Ausschnitt aus der Vielfalt sind, die diese Landschaft bietet. Unsere Autoren waren dafür unter anderem auf dem Walberla, der Burgruine Neideck, der Burg Rabenstein und im Klumpertal unterwegs.

Unser Rundweg um die Burgruine Neideck beginnt am alten Bahnhof in Muggendorf, der heute für das Naturpark Infozentrum genutzt wird. Wir gehen unter der B 470 hindurch und überqueren den Fluss über das “Brückla” (Einkehrtipp: Gasthaus Brückla). Dann folgen wir der Markierung “Grünkreuz” des Weitwanderwegs “Oberjägermarter” in Richtung Streitberg. Hier kommen wir an einer Kneippanlage entlang, bevor es in den Wald geht. Wo sich der Wald zum Wiesenttal hin lichtet, können wir einen Blick auf die Burgruine Neideck werfen, die imposant auf den gegenüberliegenden Felsen thront. 

 

Im “Langen Tal” überqueren wir ein Bächlein und halten uns rechts bergan. Schließlich erreichen wir markante Felsen, ein schmaler Weg führt durch sie hindurch. Steil geht der Pfad weiter, nach Serpentinen gelangt man auf einen Forstweg. Diesen verlassen wir wieder auf dem Jägersteig. Es geht gleichmäßig bergab bis zur “Amsel Ruh”, nach einigen steilen Kehren ist man auf dem Weg nach Streitberg und erreicht die Muschelquelle. Weiter geht es durch die Ortsmitte Streitbergs. Eine Fußgängerampel nahe des Bürgerhauses ermöglicht ein gefahrloses Überqueren der B 470. 

 

Auf der anderen Flussseite gehen wir am Familienschwimmbad entlang und nun steil bergauf zur Burgruine Neideck. Zahlreiche Schilder weisen auf viele Routenoptionen hin. Ab dem 11. Jahrhundert stand auf dem Felsen der Burgruine ein mächtiger Wohnturm. Im 13. Jahrhundert entstand die weitläufige Burganlage, die heute die größte und bedeutendste der Fränkischen Schweiz darstellt. Nach einer Besichtigung der Anlage geht es gemächlich auf der Forchheimer Straße nach Muggendorf zurück.

Weitere Touren und viele Fotos finden Sie in der Ausgabe 04/2021.

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Christine Henze

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