Bullige Landschaftspfleger aus Oberschwaben

Wasserbüffel
Wasserbüffel in der Natur. (Foto: Jones de Rosso Photography / Jonas Rossa:)

Wasserbüffel sind kein alltägliches Bild auf bayerischen Wiesen. In Oberschwaben hat sich Carlos Mauerer den Traum einer eigenen Büffelherde erfüllt. Die Tiere sind nicht nur ein Glücksgriff für die Natur, ihr Fleisch ist auch eine wahre Proteinbombe.

Der schwarze Kopf ist breit und steinhart. Die Stirn flach, die Augen dunkel und wachsam. Die Hörner strecken sich am Schädel vorbei nach hinten, bei Kühen komplett rund, bei Bullen im Ansatz leicht abgeflacht. Die Größten unter ihnen können bis zu 1.200 Kilogramm auf die Waage bringen. Ein ohrenbetäubendes Grollen entsteht, wenn sich die komplette 28-köpfige Büffelherde von Carlos Mauerer in den Sumpfwiesen rund um Leutkirch im Allgäu plötzlich in Bewegung setzt. Heute bleibt es aus, Zuchtbulle Cäsar und seine Herde schieben sich an diesem sonnigen Tag im Februar nur gemächlich Schritt für Schritt durch den braunen Matsch.

2016 zogen die ersten beiden Wasserbüffel auf den schwiegerelterlichen Hof von Carlos Mauerer an der bayerisch baden-württembergischen Grenze nahe Aichstetten. Für den 31 jährigen Landwirtschaftsmeister stand früh fest: Er wollte nicht ausschließlich am Milchviehbetrieb seiner Schwiegereltern festhalten, sondern neue Wege gehen.

Video: Zu Besuch auf dem Büffelhof

Die Wasserbüffel in Action. (Kamera: Daniela Feldmeier/Schnitt: Christine Henze/GEMAfreie Musik von www.audiohub.de)

Die sehen nun sechs Jahre später so aus: Seine Herde ist auf knapp 30 Tiere angewachsen, im Winter hält er sie auf einer Winterweide mit Offenstall auf dem Hof, im Sommer leben die Wasserbüffel auf einem drei Hektar großen Areal nahe dem Flüsschen Wurzacher Ach…

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 02/2022. Weitere Infos, wie man Büffelfleisch zubereitet sowie Rezepte finden Sie hier.

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Christine Henze

Christine Henze

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