“Bayerns Bestes”-Skitouren-Tipp: Die Schöttelkarspitze im Karwendel

Eine Skitour zur Schöttelkarspitze im Karwendel ist vom Anforderungsprofil schon eher etwas für Fortgeschrittene. (Foto: Birgit Gelder)

Wenn andernorts in der Frühlingssonne schon längst die Krokusse durch das erste zarte Grün spitzen, dann leuchten die makellos weißen Wannen von Schöttelkar und Soiernkessel im Karwendel noch lange hinaus ins Alpenvorland von Bayern. Unser Skitouren-Tipp befasst sich diesmal mit einer etwas anspruchsvolleren Strecke.

Mit den Ski am Rucksack radeln wir vom Sägewerk in Krün Richtung Fischbachalm los. Dazu überquert man die Isar und strampelt auf der teilweise kernig steilen Forststraße zur Alm. Oben angelangt, rollt man längs der Forststraße nach Südwesten in den Hundsstall, wo aus dem Sattel auf die Bretter umgestiegen wird.
Nach Überschreiten des Fischbaches wandern wir noch ein Stückchen nach Süden talein zur Talstation der Materialseilbahn und ziehen dann in weiten Kehren den steilen Hang zu den Soiernhäusern hinauf. Vorbei am westlichen der beiden Soiernseen steigen wir nach Westen entweder geradewegs in die Einschartung zwischen Feldernkreuz und Schöttelkarspitze und nach Norden zum Gipfel oder wir erreichen den höchsten Punkt von rechts her, etwa dem Sommerweg folgend. Die Abfahrt folgt dem Anstiegsweg.

Talort:

Krün, 875 m, im Talbecken der Isar zwischen Estergebirge und Soierngruppe südlich des Walchensees gelegen

Ausgangspunkt:

Wanderparkplatz am östlichen Ortsende, ein Stück nördlich der Isarbrücke, Zufahrt von der
Kirche

Dauer der Skitour:

Krün – Fischbachalm 1,5 Stunden, Fischbachalm – Soiernhäuser 1,25 Stunden, Soiernhäuser – Schöttelkarspitze 1,25 Stunden; insgesamt 4 Stunden

Schwierigkeitsgrad:

Mittel

Anforderungen:

Langer und anstrengender Aufstieg, Skitechnisch relativ problemlos, bei der Abfahrt am Anstiegsweg längerer Gegenanstieg (etwa 30 Minuten) vom Hundsstall zur Fischbachalm

Lawinengefährdung:

Nach Neuschneefällen und Windverfrachtung sind die ostseitigen Mulden über den Soiernseen häufig schneebrettgefährdet; am sichersten bei stabilem Firn

Orientierung:

Zwar eher selten gespurt, dennoch relativ einfach zu finden, da bis in den Hundsstall eine Forststraße den Weg vorgibt.

Günstige Zeit:

März bis April

Wald- Wild-SChongebiet

Kommt man im späteren Frühjahr (April bis Anfang Mai), kann mit einem Mountainbike auf der Forststraße ideal bis zur Schneegrenze (meistens im Hundsstall) geradelt werden.

BITTE BEACHTEN: Es handelt sich um ein Wald-Wild-Schongebiet. Bei der Abfahrt durch das Schöttelkar die Schutzzone im rechten Karbereich meiden.

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Matthias Jell

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