In den Teich vom Fischerhof Bächer geschaut: Die Karpfenarten

Der Fischhof Bächer mit dem Fischerstüberl in Muckenthal. (Foto: Tobias Gerber/Bayern-Tourismus)

Karpfen stammen ursprünglich aus Asien. Man geht davon aus, dass die Römer die Fischart nach Europa brachten. Famile Bächer setzt für ihre Fischzucht auf einen Mischbesatz.

Der Schuppenkarpfen. (Foto: Imago)

Schuppenkarpfen (“Schupperer”)

 

Optische Kennzeichen: hoher Rücken, eher gedrungen, Buckel auf dem Kopf, vollständig von Schuppen überzogen.

Lebensraum/Vorkommen: verbreitet in fast ganz Europa, fühlt sich wohl in warmen, stehenden oder langsam fließenden Gewässern.

Besonderheit: Der Schuppenkarpfen wächst von allen Karpfen am schnellsten.

Der Spiegelkarpfen. (Foto: Imago)

Spiegelkarpfen (“Königskarpfen”)

 

Optische Kennzeichen: hoher Rücken, gedrungen und füllig, kaum Schuppen, goldgelb bis braun an der Seite, Rücken dunkel, endständig großes Maul.
Lebensraum / Vorkommen: verbreitet in fast ganz Europa, fühlt sich wohl in warmen, stehenden oder langsam fließenden Gewässern.

Besonderheit: Aufgrund von einer Genverdopplung hat der Fisch kaum Schuppen.

Der Graskarpfen. (Foto: Imago)

Graskarpfen (“Graser”, “Weißer Amur”)

 

Optische Kennzeichen: langgestreckter Körper bedeckt von großen Schuppen, tief liegende Augen, leicht unterständiges Maul, weißlicher Bauch.

Lebensraum/Vorkommen: Der Graskarpfen stammt ursprünglich aus China und bevorzugt Wassertemperaturen von 22 bis 26 Grad. Fischwirte setzen ihn gerne ein, um das Wachstum der Wasserpflanzen zu regulieren.

Besonderheit: Da er sich von Teichpflanzen ernährt, wird er gerne zur Teichpflege eingesetzt.

Der Koi-Karpfen. (Foto: Imago)

Koi-Karpfen

 

Optische Kennzeichen: je nach Züchtung gibt es Koi-Karpfen in den verschiedensten Farben, die von Orange, Weiß, Grau, Gold, Silber, Gelb, Rot bis zu Grün- und Blauschattierungen oder Schwarz reichen.

Lebensraum/Vorkommen: kommen ursprünglich aus Asien, leben in Teichen, Seen und langsam fließenden Gewässern.
Besonderheit: Obwohl der Koi als edler Zierfisch gilt, ist er ebenfalls als Speisefisch geeignet.

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Matthias Jell

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